Die Deportierten vom 15. Juli 1942

Am 15. und 19. Juli 1942 wurden 1.692 Jüdinnen und Juden in unserem Viertel vom Sternschanzen-Bahnhof in zwei Zügen nach Theresienstadt ins Ghetto, deportiert. Die Menschen mussten sich auf dem Schulhof der Schule Schanzenstraße einfinden.Auf dem Hannoverschen Bahnhof erinnert eine Tafel an die Namen der jüdischen Menschen.

Die Nazis haben die Vernichtung der Juden – auch in Hamburg – genau geplant und hatten dabei Unterstützung der Hamburger Behörden und der Polizei. Genau schrieben sie die Namen, ihrem Geburtsort und – darum auf.

Sowohl die durch die Staatspolizeileitstelle Hamburg am 14.7. erstellte „Namentliche Liste der Juden, die am 15.7.42 von Hamburg nach Theresienstadt ausgewandert sind“ als auch die Theresienstädter Eingangsliste enthalten die Namen von 926 Menschen. Übereinstimmend ist in beiden Listen Emma Cohn gestrichen, wobei sich in der Theresienstädter Liste der handschriftliche Hinweis „gestrichen, nicht angekommen“ befindet. Damit wurden 925 Menschen am 15.7. in das Getto von Thersienstadt deportiert. Alle hatten eine Hamburger Adresse. Das Original der Gestapoliste befindet sich im Staatsarchiv Hamburg,

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