Die Rednerinnen und Redner der Kundgebung am 15. Juli 2019

Auf der Kundgebung sprechen:

Astrid Barth, 
Vertreterin Nachbarschafts-Initiative 
(evangelische Kirchengemeinde Eimsbüttel)

Galina Jarkova, 
Liberale Jüdische Gemeinde Hamburg

Daniel Killy, 
Beirat der Jüdische Gemeinde Hamburg, Vizepräsident der Deutsch-Isrealischen Gesellschaft (DIG)

Dr. Oliver von Wrochem,
Leiter KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Dr. Detlef Landgrebe, 
Leiter der Geschwister-Scholl-Stiftung, Vorstandsmitglied der Hamburger Stiftung Hilfe für NS-Verfolgte

M e d i e n i n f o 

An die Deportation jüdischer Frauen, Männer und Kinder aus dem Schanzenviertel im Jahr 1942 wollen Nachbarinnen und Nachbarn mit einer Kundgebung vor dem Sternschanzen-Bahnhof erinnern.

Zum Hintergrund: Am 15. und 19. Juli 1942 wurden über 1.700 jüdische Menschen über die Sammelstelle der damaligen Volksschule Schanzenstraße/Altonaer Straße über den Hannoverschen Bahnhof, heute Hafencity, nach Theresienstadt deportiert. Nur wenige überlebten.In dem Aufruf (siehe Anlage), der einen großen Unterstützerkreis von Nachbarn und Betrieben in dem Wohngebiet gefunden hat, heißt es unter anderem: 

„Wir rufen zu der Kundgebung am 15. Juli auf, um an die Deportation aus dem Jahr 1942 zu erinnern und gleichzeitig lautstark zu verkünden: Wir stellen uns gegen jegliche Form der Diskriminierung und Hetze gegen Menschen aufgrund von Religion, demokratische Überzeugung, Herkunft, körperlichen Merkmalen, Geschlechteridentitäten oder ihrer sexuellen Orientierung.“

Im Anschluss an die Kundgebung wird eine Erinnerungstafel an den Bahnhof Sternschanze der Öffentlichkeit übergeben.

Wir laden die Medien herzlich ein, teilzunehmen und freuen uns über eine Berichterstattung.

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