Der Wortlaut der Erinnerungstafel

Deportationen aus dem Schanzenviertel

Am 15. und 19. Juli 1942 wurden über 1.700 jüdische Frauen, Männer und Kinder aus Hamburg und Norddeutschland ins Ghetto Theresienstadt deportiert. Die meisten von ihnen hatten zuvor in den von den Nazis geschaffenen rund 100 “Judenhäusern” gewohnt, unter anderem in der Agathenstraße 3, Kleiner Schäferkamp 32 sowie Schäferkampsallee 25, 27 und 29 im Schanzenviertel. Sie mussten sich vor der Deportation in der Schule in der Schanzenstraße 105 einfinden. Von dort wurden sie zum Hannoverschen Bahnhof, heute Hafencity, gebracht, und dann in Zügen der Deutschen Reichsbahn deportiert. Viele von ihnen wurden ermordet.

Nie wieder darf so etwas geschehen. Wehret den Anfängen!

Bewohnerinnen und Bewohner aus dem Schanzenviertel

Hamburg, im Juli 2019

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