Unternehmen, die die Zwangsarbeiter aus der Schule Schanzenstraße ausbeuteten, so auch Carl Spaeter

Im Schanzenviertel beuteten verschiedene Unternehmen Zwangsarbeiter für ihre wirtschaftliche Ziele aus. Sie kamen auf verschiedenen Ländern und aus unterschiedlichen Lagern. Noch nicht geklärt ist, welche italienischen Militärinternierte aus der Schule Schanzenstraße in welchen Unternehmen eingesetzt wurden. Am Beispiel von Montblanc in der Schanzenstraße kamen die italienischen Zwangsarbeiter aus dem Lager in der Schilleroper.

Die italienischen Zwangsarbeiter bei Alex Stronk kamen über das Arbeitskommando 1572, das aber noch keinem Lager zugeordnet werden kann.

Nach Angaben der NS-Schulleiterin, Emma Lange, war die Arbeitskommando Nummer für die italienischen Militärinternierten der Schule 1028. Dieses wurde noch nicht gefunden, die Unterlagen des Gauarbeitsamtes im Staatsarchiv wurden bisher nicht angefasst, wurden noch nie durchgesehen.

Einige Unternehmen konnten aber im Einzelfall jetzt ermittelt werden. Eine der Firmen waren die Vaselinwerke Hellfrisch, die heute zur Sasol-Gruppe gehören.

Weitere Unternehmen waren das Internationale Rote Kreuz, das Bauunternehmen Heinr. Peper aus Harburg und ein Unternehmen Walter-Dillinger in der Innenstadt. Auch Carl Spaeter gehört zu ihnen. Carl Spater wurden als Hamburger Eisenhandlung gegründet und 1916 in Carl Spaeter GmbH umbenannt. Heute bietet es ein Vollsortiment in Profilstahl, Blank-, Edel- und Qualitätsstahl sowie NE-Metallen an.

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