An der Erinnerungsaktivität des Schulprojekt an der Ganztagsgrundschule Sternschanze am 15. Juli 2025 haben sich heute vielen Menschen beteiligt. Neben den Schüler:innen aus den vier 4. Klassen haben sich noch 40 Menschen eingefunden, um an die Deportierten zu erinnern.



Durch die Schüler:innen wurden 14 Personen vorgestellt.

An der Namenstafel der Deportierten wurde zu den Personen von den Schüler:innen gemalte Bilder um die Tafel herum angebracht.

In einem Kurzportrait wurden von ihnen aus der Ich-Perspektive über sie etwas erzählt: Rita Müller, Ruben Benjamin, Jardena Benjamin, Mirjam Bari, Hans-Werner Kohn, Daniel Kohn, Lilly Lindenborn, Werner und Sulamith Streim, Ruth und Manfred Meiberg, Ellen Meyer, Ruth Meyer und Peter Glück.
Prof. Dr. Iris Bork-Goldfield sprach über ihre Urgroßeltern und ihre deportierte Familie, Hedwig und Werner Alexander, die am 19. Juli 1942 über die Schule Schanzenstraße deportiert wurden. Nach der Erzählung kam es noch zu einer spannenden Fragerunde mit ihr und den Schüler:innen, die sich um ihre jüdische Identität heute dreht.

Während des Projekts wurden verschiedene Steine bemalt, die von den Schüler:innen mit in den Stadtteil genommen wurden, auf denen eine von ihnen erstellte Erzählung zu finden sind.

Es war eine sehr ergreifende Aktivität am 83. Jahrestag der Deportation. Durch die Erzählung der Schüler:innen und Iris Bork-Goldfield entstand eine sehr emotionale Atmosphäre.
Es freut mich, diese fröhlich bemalten Steine zu sehen. In der jüdischen Kultur werden Steine benutzt um jemanden zu erinnern.
Danke Holger für dein Engagement und Kreativität.