
Vor der Görnerstraße 8 erinnert ein Stolperstein an Selma Sommerfeld. Jetzt wurden ausführliche biographischen Daten über sie auf der Webseite der Hamburger Stolpersteine publiziert. Seit 1940 zog sie von Berlin nach Hamburg in die Görnerstraße, wo auch die Familie ihres Sohnes lebte. Sie musste in den Martin-Brunn-Stift ziehen, aus dem die Nazis ein „Judenhaus“ gemacht hatten. Von hier kam sie am 14. Juli 1942 zur Schule Schanzenstraße. Am 15. Juli 1942 wurde sie über die Sammelstelle in der Schanzenstraße und den Hannoverschen Bahnhof nach Theresienstadt deportiert. Dort starb sie am 22. Januar 1943 im Alter von 71 Jahren.

In Hagenow erinnern vier Stolpersteine an Hans, den Sohn von Selma Sommerfeld und dessen Familie. Er hatte 1922 dort eine Praxis eröffnet und war 1938 nach Hamburg gezogen.
Die Verlegung eines Stolpersteins für Selma Sommerfeld vor der Goernestraße 8 in Hamburg-Eppendorf erfolgte im März 2026.